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Susanne Eder Tel.: 02633/47418 Gartenweg 2 2560 Aigen bei Hernstein Nahe Leobersdorf, Berndorf, Baden, Markt Piesting, Wr.Neustadt Aus dem Ausland wählen Sie bitte: 0043 2633 47418
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Keltisches Steindenkmal „Gugerstein“ (Altes Grab)Eines der bedeutensten Steindenkmäler Österreichs befindet sich auf dem Blaselkogel im Wald zwischen Hernstein und Alkersdorf. Der Kogel hat seinen jetzigen Namen von einem Grundbesitzer des 19. Jahrhunderts, früher hieß er „Rauhenpuchel“.Auf der bewaldeten Kuppe des Kogels ragt eine Gruppe von mächtigen Konglomeratblöcken aus dem Boden. Auf diesen Steinen liegt ein ca. 1,70 m hoher ovaler Block mit einem Durchmesser von ca. zwei bis drei Metern. Dieser schwere Brocken wurde von Menschenhand in seine jetzige Lage gebracht! - Eine gewaltige Leistung! Um diesem Riesenklotz mehr Halt zu geben, wurden die Basissteine geglättet. In einen davon hieb man sogar fein säuberlich eine Kerbe als Auflage. Zusätzlich wird dieser Deckstein von einigen untergeschobenen Blöcken abgestützt. So ergibt die ganze Anlage einen kleinen Tunnel zum Durchschlüpfen und man darf annehmen, dass sie nicht ein Grab war sondern einst dem *Durchkriech-Kult diente (**Schliefstein). Vor hundert Jahren entdeckte der Geograph M.A. Becker dieses Steindenkmal. Damals waren an der Nordostseite des Hügels noch vier angelegte Terrassen zu erkennen, heute sind es nur noch zwei, die derzeit noch deutlich sichtbar sind. Imponierend und faszinierend ist dieses Steindenkmal allemal und das Herbeischaffen und Aufsetzen des Riesenblocks muss wohl eine Herkulesarbeit gewesen sein. Man darf annehmen, dass der Mensch dieser Region schon damals in einer geordneten Gemeinschaft gelebt hat, sonst wäre diese beachtliche Leistung wohl kaum möglich gewesen. Diente dieser Platz den Kelten als Lagerstätte oder als Versammlungsort? Zelebrierten sie hier ihre Feste? In der Mitte des großen Steinblocks befindet sich eine Kerbe, gab es vielleicht auch Opferungen? Viele ungelöste Fragen und Rätsel ganz nah, in unserer nächsten Umgebung. Vielleicht findet sich irgendwann irgendwer, der all diesen Fragen auf den Grund geht und dieses Naturdenkmal vor dem kontinuierlichen Verschwinden unter Bäumen und Gestrüpp bewahrt. Wer weiß, vielleicht haben wir hier etwas Ähnliches wie Stonehenge und wissen es nur noch nicht? – Eine Überprüfung wäre gewiss sinnvoll und außerordentlich interessant, deshalb mein Appell an alle Archäologen: „Macht’s Euch bitte ran an das Objekt!“ Und wer jetzt noch viel mehr wissen möchte, der findet hier alles zum Thema KELTEN und eine nette Geschichte zum DURCHKRIECHKULT und zum Begriff **Schliefstein und den Kelten ganz allgemein: Wer noch mehr wissen will, bitte selber im Internet suchen. *Durchkriech-Kult Erklärung: An seiner Auflage wurde ein kleiner schon bestehender Spalt erweitert, sodass nun auch ein Mensch durchkriechen kann. Solches Durchkriechen durch besonders markante Engstellen war einst ein Kultbrauch, der helfen sollte, körperliche Leiden abzustreifen. Quellverweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Oswald_%28Nieder%C3%B6sterreich%29 Quellverweis: Auszugsweise stammt o.a. Text von der Originalbeschriftung am Steindenkmal, die mir dankenswerter Weise von der Gemeinde Hernstein zur Verfügung gestellt wurde. |
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