Masern-Epidemie - Regierungsstreit in Österreich ....
Wo gehobelt wird, fallen Späne, Masern sind keine Epidemie, etc ......
Wo sind die Zeiten hin, als man um Mitternacht die österreichische Bundeshymne im Fernsehen hörte und in den Stunden davor journalistische Größen wie Hugo Portisch und Co. mit Ihrer kompetenten und sachlichen Berichterstattung unser aller Horizonte erweiterten. – Lang, lang ist’s her und man gewinnt den Eindruck, dass die ersten Schulabgänger, die bei der Pisa Studie schlecht abgeschnitten haben, die derzeitigen Medienzaren sind.
Also ich bin Jahrgang 1963 und hatte als Kind die Masern und zu meiner Zeit war das eine stinknormale Kinderkrankheit und KEINE Epidemie! Und man brauchte damals keinen Staatsanwalt sondern einen Hausarzt, aber bitte die Zeiten haben sich geändert! – Ich würde allen betroffenen Müttern trotzdem empfehlen, lieber den Arzt zu konsultieren!
Eine Freundin von mir meinte, dass es sehr interessant wäre zu wissen, ob da nicht zufällig ein Pharmakonzern viel Impfstoff auf Lager liegen hat, der bald abläuft, das würde nämlich die Hysterie, die man hier zu verbreiten versucht, zumindest kaufmännisch erklären. - Ich finde, das ist auch ein sehr interessanter Denkansatz!
Zu unserer Regierung möchte ich sagen, dass es völlig normal ist, dass zwei streiten, wenn sie zusammen arbeiten oder hatten Sie noch nie Zoff mit Ihren Arbeitskollegen? Sehen Sie, das ist völlig normal und man nennt das Brainstorming bzw. Teamwork, früher sagte man auch: „Wo gehobelt wird, fallen Späne!“ Also bitte, seien wir froh, wenn die Parteien heftig diskutieren, das zeigt doch nur, dass sie mit Engagement ans Werk gehen. Es wäre bei weitem schlimmer, wenn sie nicht mehr miteinander reden würden, denn dann würden sie wirklich nicht arbeiten.
Bei all diesen Themen fällt mir ein großes Manko in der Medienwelt auf, man setzt Quantität vor Qualität und ich persönlich finde, es wäre besser ein paar Nachrichtensendungen weniger auszustrahlen und dafür inhaltlich auf ein höheres Qualitätsniveau zu achten.
Allerdings wird sich mein frommer Wunsch kaum erfüllen, denn die Uranus-Neptun-Rezeption lässt die Medienwelt total ausflippen und immer verrückter werden. Frühestens 2009, wenn Pluto im Steinbock für Struktur und Ordnung sorgt, könnte es ein wenig besser werden.